Volkswirtschaftlerin aus Leidenschaft

Mit der Bildungsreform Ende der 1960er Jahre wurden Wege eröffnet, wie auch Kinder aus nicht-akademischen Elternhäusern studieren konnten. Mathilde Lüken genannt Klaßen ermöglichte das ein Studium der Volkswirtschaftslehre – ein Fach, das deutlich männerdominiert war. Neben ihrer Laufbahn als Wissenschaftlerin engagierte sie sich zunächst im AStA, dann im Akademischen Senat in den hochschulpolitischen Debatten der 1980er Jahre, die zunehmend von Pragmatismus geprägt waren.


 

Erlebte Geschichte

Die Freie Universität Berlin war von Anfang an durch Leidenschaft geprägt. Der Wille, einen Ort des akademischen Austauschs ohne äußere Bevormundung zu schaffen, zeichnete die Gründerinnen und Gründer aus. Das Ringen um den besten Weg zur Realisierung dieses Gedankens war oft nicht einfach, war aber immer auch Ausdruck des Engagements der Personen, die die unterschiedlichen Positionen vertraten. Und so haben diese Menschen die Freie Universität Berlin geformt, die im Gegenzug auch zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Leben wurde.
Hier erzählen sie ihre Geschichten.